Kinder- und Jugendtrainingslager 2014

 

Vom 12. bis 14. September 2014 trafen sich wieder die Kinder und Jugendlichen vom PSV Leipzig e.V. und PSV Wurzen e.V. mit ihren Trainern und Betreuern zum gemeinsamen Trainingslager im Objekt Grillensee in Naunhof.

Erstmals dabei waren auch Jugendliche der Boxabteilung des PSV Wurzen e.V.

Nachdem wir die Betten bezogen und die Schränke eingeräumt hatten, blieb für die Kinder kurz Zeit zum Spielen, bevor es zum Abendessen ging. Nach einer kurzen Verdauungspause trafen wir uns im benachbarten Schützenhaus um noch ein paar sportliche Aktivitäten durchzuführen. Bei einigen Bewegungs- und Kennlernspielen fanden alle locker zueinander.

Danach wurden die Kinder zum Duschen geschickt und alle jüngeren Kinder bis 9 Jahre trafen sich im Gemeinschaftsraum. Vorbereitend zur Präventionsveranstaltung am Vormittag des nächsten Tages, wurde ihnen eine Geschichte vorgelesen, in der es um das Verhalten gegenüber Fremden ging. Anschließend besprachen wir das Gehörte in der Gruppe.

Die kleineren mussten danach ins Bett und es folgten eine halbe Stunde später die größeren Kinder. Die üblichen Ermahnungen zur nächtlichen Ruhe in den Zimmern durfte natürlich nicht fehlen.

Am Morgen ging es zeitig aus den Betten zum Frühsport. Leider war es zu nass um die Waldwege zu nutzen und so beschränkten wir uns auf das Gelände des Objekt Grillensee. Ein paar Runden Laufen, etwas Gymnastik und dann gab es Frühstück.

Pünktlich 9 Uhr trafen 3 Polizistinnen von der Präventionseinheit ein. Die Kinder und Jugendlichen stellten sich in Reihe auf und es gab eine allgemeine Begrüßung. Dann bildeten wir 3 Gruppen und jede Polizistin ging mit ihrer Gruppe und ein oder zwei Übungsleiter in den zugewiesenen Raum. Nun folgten knapp 3 Stunden Prävention zu verschieden Themen wie Verhalten gegenüber Fremden, Gefahren im Internet und Drogenmissbrauch. Die Kinder und Jugendlichen folgten den Polizistinnen sehr aufmerksam und arbeiteten auch super mit. Als besonderen Höhepunkt durften die älteren Kinder eine Brille aufsetzen, die simuliert, man hätte zu viel Alkohol im Blut. Der Slalom- und Hindernislauf damit sah sehr lustig aus für die Zuschauer.

Nach dem Mittagessen gab es eine Pause von ca. einer Stunde. Es sollte Techniktraining folgen. Judo Bodentechniken, Abwehrtechniken im Stand und Boxen standen auf dem Programm. Die Kleinsten waren als erste Gruppe auf der Mattenfläche. Zeitige Aufstehen und die durchgehenden Aktivitäten hatten sie ziemlich müde gemacht. So war es nicht verwunderlich, dass manche fast eingeschlafen wären auf der Matte. Die Trainer konnten sie aber erfolgreich motivieren, die gezeigten Techniken zu üben. Beim Boxen durfte jede Gruppe einige Übungskämpfe durchführen was für immer mehr Begeisterung sorgte. Nach und nach wurden die Teilnehmer immer aktiver und die Zeit verging wie im Flug.

Zum Abschluss der Trainingseinheit stand wieder das Randori an. Dabei durfte der Gegner selber ausgewählt werden und es kam zu interessanten und überraschenden Kämpfen. Die Boxer zeigten dabei auch großes Talent für die ungewohnten Abläufe in Judokleidung.

Am Abend gab es wieder das gemeinsame Grillen. Zum Glück fiel keine Feuchtigkeit mehr vom Himmel. Die nasse Wiese führte aber zu Besorgnis bei uns Übungsleitern, dass die Kinder durch nasse Schuhe krank werden könnten. Wir ermahnten sie also, Gummistiefel anzuziehen, wenn sie welche dabei haben. Wer keine Gummistiefel hatte, sollte für das Spielen im freien nur die bereits nassen Schuhe anziehen, damit wenigstens ein Paar trocken bleibt. Manch einer verstand das falsch und lies die Gummistiefel im Koffer. Wenigstens blieben die dann sauber und trocken, was man von manch Schuhpaar nicht sagen konnte. Es wurden natürlich zwischendurch auch die noch trockenen Schuhe angezogen. Wahrscheinlich sollte kein Schuh zu kurz kommen, bei der Durchnässung.

Als die Kinder am Abend im Bett lagen, gingen wir durch alle Zimmer, stopften die Schuhe mit Zeitungspapier aus und stellten sie auf die Heizung.

Am letzten Trainingslagertag standen wir nicht ganz so zeitig auf. Der Frühsport bestand aus Taschen packen und Zimmer ausräumen. Das kostete wieder einiges an Zeit aber kurz vorm Frühstück war es geschafft. Alles Gepäck stand zusammen im Gemeinschaftsraum und die Zimmer waren aus- und aufgeräumt, der Müll entsorgt und Betten abgezogen.

Nach dem Frühstück bekam jedes Kind noch eine Fingerlampe und die Teilnahmeurkunden wurden ausgeteilt. Den eingetroffenen Eltern wurden erste kleine Anekdoten der Ereignisse erzählt und dann brachen alle nach und nach auf um nach Hause zu fahren. Ein tolles Trainingslager war zu Ende und wir haben wieder einiges dazu gelernt.

Wie wir später erfuhren, gingen eine Vielzahl der Kinder am Abend freiwillig und zeitig zu Bett. :-)

Torsten Z.