Freitag der 06.10.17 13:00 Uhr bis Sonntag der 08.10.17 14:30 Uhr: 49,5 h Dojo-Ausflug

 

 

Die Fahrt zum Internationalen Budoseminar der WJJF Deutschland starteten die ersten voll gepackten Wagen (Steffen und Andreas als Fahrer) am Freitag den 06.10.2017 bereits um 13:00 Uhr am Fuße des Fockebergs in Richtung Süßen. Die Fahrt verlief sehr ruhig. Obwohl es Freitag war, hatten wir kaum Stau. Das Wetter – eine Mischung aus Herbst und April – war uns Mitfahrern relativ egal. Denn wir wurden aufs Beste unterhalten. Zum Beispiel mit dem vermeintlichen Traum, dass ein Teilnehmer aus Leipzig mit dem Flieger nach Stuttgart kommen wollte, mit einem Luftgitarren- und Luftschlagzeugkontest sowie Karaokeeinlagen. Zwischendurch gab es Eis, Kaffee und Kuchen im amerikanischen Restaurant zur Goldenden "M"öve und regelmäßige Updates über den Start und das Vorankommen aller anderen Leipziger Mitfahrer(innen).

 

IBS 2017 0389optimiert

 

 

 

 

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Was ist Etikette und was bedeutet sie für mich

 

Um es vorweg zu nehmen, Etikette ist ein Lernprozess, der nie endet.
Für die meisten, die zum Schnuppertraining kommen, bedeutet Budo, egal in welcher Form, Sport und Selbstverteidigung. Vielleicht hat jemand mal etwas von Etikette gehört, es bleibt jedoch etwas Abstraktes. 
Der erste Kontakt ist dann das Begrüßen und Verbeugen, diese fremdartige Art des Trainingsbeginns und –endes. Je länger man dann dabei ist, desto mehr erschließt sich einem scheinbar die Etikette.
Da wird einem ein Zettel mit einer Dojoetikette in die Hand gedrückt, man liest diese und denkt dann, „ Alles klar!“. 

 

Aber ist das so?

 

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Bericht von der 9. offenen deutschen Budo Formen und Kata Meisterschaft

 

 

Um mit den Worten des Ehrenpräsidenten der WJJF-D Sieghard Weiß zu beginnen: „ Das Leben ist ein Abenteuer!“

Solch ein „Abenteuer“ erlebten drei Budoka des Dojo Fudoshin Anfang Oktober 2016.

Es war Freitag der 30. September 2016 als sich drei Mitglieder unseres Dojos auf den Weg ins weit entfernte aber aufgrund zahlreicher Lehrgänge, gut bekannte „Schwabenländle“ aufmachten. Jedoch war das Ziel dieser Reise für alle Drei Neuland. Es ging nach Schechingen wo an diesem Wochenende die 9. offene deutsche Budo Formen und Kata Meisterschaft stattfinden sollte.

 

 

 

 

 

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Hanbo-Lehrgang in Leipzig am 09.09.2017

 

 

 

Der vierte Hanbo-Lehrgang im sonnenverwöhnten Leipzig versprach mit zahlreichen Perspektiven im Umgang mit Hanbo und Bokken einen lehrreichen Tag. Dieser Möglichkeit im „kleinen Paris“ folgten mehr als 40 Budoka aus 5 Dojos. Vertreten waren neben den Gastgebern des Dojo Fudoshins Leipzig der BSV Adorf, das Dojo Asahi Wurzen, der SSV 1952 Torgau sowie die Jiuka aus dem fernen Heidenau.

 

Nach einer kurzen Begrüßungsrunde heizte Andreas Neldner (Dojo Fudoshin Leipzig) mit einer straffen Hanbo-Geschicklichkeits- & Kraftübung ordentlich ein, dabei folgte der ein oder andere Hanbo den Gesetzen der Physik, was mit direkt mit körperlicher Ertüchtigung belohnt wurde – genauso mögen wir das.

Trainiert wurde in 3 Gruppen. So folgten die Budoka den Ausführungen von Richard Schmidt (Präsident der WJJF-D) und Rudi Strobel (Vizepräsident Sport der WJJF-D), welche einen kleinen Einblick in das Kata-Training gaben. Es konnte Bokken gegen Hanbo trainiert werden. Richard Schmidt nahm seine „Little-Johns“ an die Hand und gab diesen Hilfestellung bei der Abwehr der schneidenden Samurai unter Führung von Rudi Strobel – die Teilnehmer beklagten keine Verluste jeglicher Extremitäten.

 

Nebenan gaben sich Torsten Kosuch (Vizepräsident Administration der WJJF-D) und Ulrich Häßner (Technischer Direktor der WJJF-D) die Ehre, Ihren Schülern den Umgang mit dem Hanbo im Nahkampf zu erlernen. Schlag- & Blocktechniken sowie Hebel- & Würgetechniken brachten hier den ein oder anderen zum Schwitzen. Derweil unterwies Steffen Lingslebe (Instructor der WJJF-D) auch die jüngsten Budoka im ersten Umgang mit dem Hanbo als Verteidigungswaffe. Schwerpunkte waren hierbei die kraftlosen Hebeltechniken und die Wahrung des Respektes dem eigenen Trainingspartner gegenüber.

 

Abgerundet wurde der, von den Teilnehmern als positiv und lehrreich angesehene, Lehrgang mit einem ausgiebigen „Cool-Down“ unter Leitung von Georg Mark (Heidenau). Man konnte sich bis dahin nicht vorstellen, wie schmerzhaft und entspannend zugleich die Nutzung eines Hanbos als Faszienrolle unter Verwendung des eigenen Körpergewichtes seien kann. Der Autor jedenfalls hatte keinen Muskelkater oder etwaige Verspannungen nach dem Lehrgang.

 

Zum Schluss gab eine Feedbackrunde neue Ansichten und Ideen, sowie viel Lob für Organisation und Durchführung eines sehr gelungenen Lehrgangs im Osten der Bundesrepublik. Der ein oder andere Lehrgangsteilnehmer wünschte sich mitunter eine Erweiterung des Programmes um den Umgang mit dem Bo – dies wurde als positiv aufgenommen, jedoch weiß der erfahrene Jiuka das zwei halbe Sachen noch lange keine Ganze ergeben.

 

Das Dojo Fudoshin Leipzig bedankt sich bei allen Teilnehmern und freut sich auf den nächsten Lehrgang mit alten und neuen Freunden.

 

 

Alexander Nündel
Dojo Fudoshin Leipzig